SWISSPACER Psi-Werte für repräsentative Fassaden 30 Januar 2015 Zurück

Für perfekte energetische Performance: SWISSPACER Psi-Werte für repräsentative Fassaden jetzt in LogiKal verfügbar / Bis zu 38% bessere Ucw-Werte

SWISSPACER Psi-Werte für repräsentative Fassaden

Kreuzlingen/Schweiz; München/Deutschland, Januar 2015. Vor dem Hintergrund steigender energetischer Anforderungen wird die Berechnung der wärmetechnischen Performance von Fassadenkonstruktionen und somit auch die genaue Bestimmung der Psi-Werte für den Übergangsbereich von Glasrand zu Rahmenprofil immer wichtiger. Die bisher in der Praxis gängigen Berechnungsmethoden sind jedoch teils ungenau oder auch kompliziert. Um Planer und Metall- bzw. Fassadenbauer bei ihrer täglichen Arbeit optimal zu unterstützen, hat SWISSPACER – Spezialist für High-Performance-Abstandhaltersysteme – jetzt die genauen Psi-Werte seiner „Warme Kante“ Abstandhalter Ultimate und Advance für repräsentative Fassadenkonstruktionen ermitteln lassen. Die Werte werden ab sofort in der marktführenden Softwarelösung LogiKal von Orgadata verfügbar sein.

Einfache Psi-Wert-Ermittlung für Fassadenkonstruktionen
Analog zur Fassaden-Norm DIN EN ISO 12631-1 / Tabellen B.1 und B.2 hat das renommierte Ingenieurbüro Bauwerk, Rosenheim, im Rahmen einer Studie für marktübliche Pfosten-/ Riegel- und Elementfassaden die Psi-Werte für SWISSPACER Ultimate und Advance beim Einsatz von 2-fach-Isolierglas (Ug 1,1 W/m²K) und 3-fach-Isolierglas (Ug 0,7 W/m²K) ermittelt. Karl-Theo Roes, Market Development Manager bei SWISSPACER, erklärt: „Diese Vorgehensweise hat sich bereits bei den vom Arbeitskreis ‚Warme Kante‘ des Bundesverbands Flachglas für Fenster erstellten Datenblättern bewährt, die mittlerweile weltweit als anerkannte Referenz angesehen werden. Die in der Studie ermittelten Psi-Werte werden nun in LogiKal verfügbar sein.“ So wird die Bestimmung exakter und verlässlicher Daten zu den wärmetechnischen Eigenschaften von Fassadenkonstruktionen mit SWISSPACER Ultimate und Advance für Planer und Verarbeiter nun deutlich einfacher.

Bis zu 38% bessere Ucw-Werte mit SWISSPACER
Was die Studie auch zeigt: Im Vergleich zu Fassaden mit Aluminium-Abstandhaltern (Psi-Werte nach DIN EN ISO
12631-1) ist durch den Einsatz von SWISSPACER Ultimate eine Verbesserung des Ucw-Wertes um bis zu 38 % möglich. Gegenüber Fassaden mit „Warme Kante“ Abstandhaltern (ebenfalls Psi-Werte nach Norm) kann der Ucw-Wert um bis zu 24 % optimiert werden. Somit ist bei Fassadenkonstruktionen mit SWISSPACER Ultimate und Advance in jedem Fall eine deutliche Reduzierung der Ucw-Werte möglich.

Infokasten
Berechnungsmethoden Ucw-Werte von Fassaden
Wenn es um Ucw-Werte von Fassaden geht, werden zur Berechnung der Wärmeleitung am Randverbund des Isolierglases derzeit oft die repräsentativen Psi-Werte für Fenster aus den Datenblättern des Bundesverbands Flachglas (Arbeitskreis „Warme Kante“) genutzt. Dabei fällt der Ucw-Wert jedoch deutlich besser aus als die tatsächliche Performance – somit sind die Ergebnisse beanstandbar. Eine weitere oft genutzte Möglichkeit ist, nach DIN EN ISO 12631-1 vorzugehen und die U-Werte für Rahmenteile, Verglasungen, Füllungen und die Psi-Werte der jeweiligen Übergangsbereiche einzeln zu betrachten. Dieses Verfahren ist zwar einfach anzuwenden, führt aber zu unnötig schlechten Ucw-Werten von Fassaden. Die genaueste Ermittlung ist mit der Finite-Elemente-Methode möglich – diese erweist sich jedoch gerade für kleinere und mittlere Betriebe im Fassaden- und Metallbau meist als zu komplex und aufwändig.